Das Leben ist wie eine Leiter, die man einfach nur hinaufgehen muss.
Es können Stufen fehlen oder es können auch (noch) einige Stufen morsch sein.
So wie im richtigen Leben.
Deshalb pass auf!
Je höher man kommt, desto tiefer kann leider auch der Fall sein.
Es zählt nicht, wie oft man hingefallen bist! Es zählt nur, wie oft man danach wieder aufsteht!
Baue dir zum Schutz ein Sicherungsseil.
Ein Seil aus guten Freunden, denn sie sind wirklich die Einzigen, die den Fall für dich mildern können.
Mit der Angst bin ich verwandt,
deswegen ist sie mir bekannt.
Sie tritt in verschiedenen Arten auf,
oft gehts bergab, manchmal auch rauf.
Egal, wie sehr man auch daran rüttelt,
man bekommt sie selten abgeschüttelt.
Sie ist aber nicht immer nur schlecht,
manchmal macht sie es dir auch nur recht.
Bewahrt sie doch manchmal vor schlechten Sachen,
damit Menschen nicht noch mehr Fehler machen.
Hält sie dich ab vom letzten Schritt,
denn weiß sie doch, wie ein anderer Mensch darunter litt.
Vor Verlust ist keiner ausgenommen,
letztendlich kann man der Angst nicht entkommen.
Mal wieder eine schlaflose Nacht,
in der ich zog in eine Schlacht.
In dieser Schlacht kann man nicht gewinnen
und doch wird sie immer wieder von vorne beginnen.
Hier geht es mehr als den oft vermuteten Neid,
es geht um viel Schmerz und Leid,
Es ist die Schlacht tief in mir drin,
weiß ich doch selbst nicht, was ich bin.
Bin ich ein Menschenskind,
mit dem Defizit "farbenblind"?
Oder warum seh ich die Welt in Farben nicht,
liegt es vielleicht doch in der Ansicht?
Ich werd heut nochmal in die Schlacht ziehen,
werde letztendlich doch wieder vor mir selbst fliehen,
nehme mir jegliche Chance die Farben zu sehen
und werde weiter durch eine schwarz-weiße Welt gehen.
Ich sitze hier im dunklem Raum,
das Leben ist und bleibt ein Traum.
Die Kraft wird schwinden,
keiner wird mich jetzt noch finden.
Ich bin in Gedanken versunken,
in einem Meer aus Tränen ertrunken.
Ich habe mich bis jetzt stark gegeben,
habe so teilgenommen am Leben.
Jedoch wird der Schmerz immer mehr,
mein Innerstes ist furchtbar leer.
Die Sehnsucht brennt in mir,
bald bin auch ich bei dir.
Meine Flügel sind gebrochen,
aber ich repariere seit Wochen.
Möchte mich endlich in die Lüfte erheben,
werde mich meinem Schicksal ergeben.
Ich fange an die Flügel auszubreiten,
lasse mich von den Gefühlen leiten.
Ein Schritt nach vorne und nicht daneben,
dann fange ich endlich am zu schweben.
Kleines Mädchen, steh doch auf,
alle sagen dir, es geht bergauf.
Dann kannst du doch nicht hier weiter liegen,
sollst deine Feinde doch besiegen.
Da schaut das kleine Mädchen auf zu mir,
wirkt wie ein gehetztes Tier.
Wie eine Maske ist ihr Gesicht,
ging sie doch mit sich selbst ins Gericht.
Sie ließ das Messer tanzen auf ihrer Haut,
dadurch werden stumme Schreie laut.
Druck, Druck, Druck,
die Narben wird sie tragen wie Schmuck.
Wer genau hinsieht,
wird merken, wie sehr sie aus dem Leben flieht.
Kann man das kleine Mädchen noch halten,
damit sie sich kann endlich entfalten?!
Angst - mein ständiger Begleiter.
Wut - sie macht sich in mir breit.
Zweifel - an mir selbst und dem Leben.
Hass - gegen mich selbst gerichtet.
Schmerz - so tief in mir drin.
Hoffnung - sie stirbt in mir.
Liebe - Glück und Leid zugleich.
Vergangenheit - ein einziges großes Puzzle.
Zukunft - gibt es sie noch für mich?
Gute Zeiten, schlechte Zeiten - Mein Leben ist wie eine Soap.
Der Unterschied - Ich habe kein Drehbuch dafür.
Die Hauptrolle - Unfreiwillig besetzt von mir.
Die Nebendarsteller - Auf einige könnte ich verzichten.
Die Story - chaotisch, dramatisch, verwirrend.
Das Ende - so nah und doch so fern.